Der Weg zum Ziel 

 

September 2017

Gutenberg . Die Buchdruckerkunst

Luther . Die Bibel

Mainz . Das Museum

Dieses dem großen Sohn der Stadt gewidmete Museum muss – und darin besteht Einigkeit – saniert, ergänzt und zu einem „Weltmuseum“ ausgebaut werden.

Die Frage ist nur – und nur darum kann eine zielgerichtete Diskussion gehen -, wie, wann und in welcher Einbindung in das mit Leben gefüllte Platzgefüge des Liebfrauenplatzes mit dem historischen Brunnen, der Nagelsäule, der Grünanlage und den „historischen“ Sockelmauern gegenüber dem Zugang zum Museum.

 

Die prämierte Wettbewerbsarbeit zeigt:

es muss ein weithin sichtbares Zeichen, ein Signal, gesetzt und in den Platz eingefügt werden.

 

Es zeigt sich aber auch, dass sich hierfür kein Gebäude, kein „Turm“, - mit den sich zwangsweise ergebenden Dimensionen – dafür eignet, keine Akzeptanz findet und zahlreich „ehrbare Bürger“ dagegen protestieren, -

nur, - der Grundgedanke, ein weithin erkennbares Zeichen zu setzen, bleibt.

Eine an der vorgesehen Stelle, die „Platzmöblierung“ ergänzende hohe, weithin sichtbare künstlerisch gestaltete Skulptur könnte dagegen volle Anerkenntnis finden und diese „Signalfunktion“ übernehmen, -

könnte das „Logo“ des Weltmuseums werden, - mit hoher Werbewirkung, - bald.

*

Wenn alle Diskutanten und Verantwortlichen zum Nachdenken bereit wären und dieser Sicht und Auslegung folgen würden,

dann wäre ein zeitlich festlegbarer und durch das notwendige „Nacheinander-Bauen" auch ein jeweils kostengesicherter Weg zum Ziel zu verantworten und festzulegen:

 

es könnten umgehend Vorschläge bei namhaften Künstlern eingeholt

und noch zu Ende des Lutherjahres werbewirksam vorgestellt,

im folgenden Jahr ausgearbeitet und aufgestellt, der Stadt optisch ihren „Gutenberg“ gegeben, die platzseitigen Außenanlagen gestaltet und hergerichtet und auf dem Bauschild – weit – dahinter die Gesamtanlage - durchaus auch mit einem Turm - dargestellt und in einer Besichtigungs-„Schatulle“ für alle Bürger zugänglich und visuell erlebbar gemacht werden, - über die Baujahre .

Durch dieses sofortige „Zeichensetzen“ wäre zudem ausreichend Zeit für eine baugerechte Durcharbeitung und jeweiligen Kostenermittlung der entsprechenden Bauabschnittsphasen gewonnen, - zeitliche Engpässe und „Kostenüberraschungen“ könnten vermieden werden.

Dabei wären zunächst die konstruktiven Arbeiten für den im jetzigen Hof zu errichtenden Zwischen- und Verbindungsbau, ohne wesentliche Störungen des Bestandes, durchzuführen,-.

für einen Zwischenbau,

der nach dem Ausbau einen wirtschaftlich zu führenden Museums-Kompaktbau ermöglicht.

Diesem flächenschaffenden Mittelbau kann ein Turm, einen „Bibelturm“, vorgesetzt und dieser umgebungsgerecht eingebunden werden.

Danach können - gleichzeitig oder nacheinander - die inneren Bauarbeiten im Schellbau und im „Römischen Kaiser“ durchgeführt und die drei Bauteile miteinander verbunden werden.,

Wenn diese Arbeiten in sorgfältiger Abstimmung bei klarer Verantwortungszuweisung zügig durchgeführt und abgeschlossen worden sind, kann dann zum Schluss ein großzügiger Eingang zwischen der Gutenbergskulptur und dem „Kaiser“ - nach Klärung der „Baumfrage“ - angeordnet

und eine gläserne, auch für große Besuchergruppen geeignete Eingangs- und Verteilerhalle vorgesetzt und errichtet werden, -

eine den Platz am Dom abschließende, sich bescheiden einfügende Besucherhalle als Bindeglied zum pulsierenden Leben,- drinnen und draußen.

Vielleicht könnte neben und zusätzlich zum „Marktfrühstück“ 

auch ein „Museumsfrühstück“ Tradition werden.

 

 

Mainz bekäme

ein vorzeigbares und weltoffenes Gutenbergmuseum,-

ein Schmuckstück zu Fuße des Doms..

.